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The music of my life – Der Soundtrack meines Lebens


Eine gute Idee, die der Jens Stratmann da hatte ( http://www.jens-stratmann.de/1979-2011-the-music-of-my-life-der-soundtrack-meines-lebens/2011/09/04) und irgendwas in mir will sofort auf diesen Zug aufspringen.
Als Kind der Neunziger wird der Anfang wohl gruselig und nicht sehr persönlich werden. Aber wir schauen mal.

1989: Ich bin mir sehr sicher, dass am 24. Oktober, als ich in diese Welt gespült wurde „I’ve been looking for freedom“ vom Hoff im Radio lief. Ihr könnt mir eh nichts anderes beweisen!
1990: „Enjoy the silence“ von Depeche Mode mag ich heute noch gerne hören. Darum gehört es hier hin.
1991: „Losing my religion“ von R.E.M. wurde in diesem Jahr veröffentlicht. Ich erinnere mich an viele Autofahrten zu einem späteren Zeitpunkt natürlich, an denen das Lied     im Radio lief und die Fahrt erträglicher machte. Man beachte die Mandoline! Die Mandoline! Ding ding ding ding
1992:  „Smells like teen spirit“ von Nirvana. Mehr gibt es nicht zu sagen.
1993: „All that she wants“ von Ace of Base. Noch immer sehe ich meine Mutter dazu pfeifend und summend (sie sang nie. Vielleicht auch gut so) durch die Wohnung hüpfen.
1994: Kindergartenzeit. Ab hier beginnt mein musikalisches Gedächtnis so richtig. Und ich erinnere mich wie ich in meinem Kinderzimmer stehe und zu DJ Bobo und                   „Everybody“ tanze. DJ Bobo kam bei mir sehr gut an.
1995:  Die Doofen eroberten mein Herz mit Liedern wie „Mief“ oder „Ein Haus aus Schweinskopfsülze“ mein Herz.
1996: Geile Geschichte. Mein Vater holte mich von der Schule ab und hatte eine neue CD gekauft, über die er sich riesig freute. Es war das erste Album von Tic Tac Toe. Auf die Frage was „Verpiss dich“ bedeutet, sagte mein Vater, das heißt, dass man jemanden in Ruhe lassen sollte. Als ich mich nachmittags an der Süßigkeiten- Schublade zu schaffen machte und entdeckt wurde, schrie ich meinen Vater an, er solle sich verpissen. Kam gar nicht gut. Musikalische Früherziehung: 6.
In dem Jahr kam aber auch das erste Lied raus, das ich in meinem Kinder- Englisch mitsang. Auf jeder Autofahrt. Und es waren viele. Manchmal machte ich zur Freude               meiner Eltern auch nur Playback- Lippenbewegungen: „I believe I can fly“ von R. Kelly
1997: Ich bekam meine erste eigene CD geschenkt. Und wie zu der Zeit üblich war es ein Sampler. Wie blöd. Alle haben was Cooles oder richtig Schlimmes zu erzählen, wenn     es um die erste CD geht und ich komme mit „Top 100 1997“ an. Man. Auf jeden Fall fand ich „Un- break my heart“ von Tony Braxton ganz toll. Das war da auch drauf.
1998: Und da begann für mich die VIVA Zeit. Ich erinnere mich noch an das Video mit der Schaukel. „Crush“ von Jennifer Paige fand ich super. Shalalala.
1999: „Du trägst keine Liebe in dir“ von Echt. Ich war seit der ersten Single „Alles wird sich ändern“ sowas wie ein Fan. Und das änderte sich auch nicht mehr.
2000: Spätestens seit „Stan“ war Eminem für uns Grundschüler die einzige Alternative. Da konnten sich auch alle drauf einigen.
2001: Mit „In the end“ spielten sich Linkin Park in meine Welt und waren nicht mehr wegzudenken. Endlich waren da Menschen, die genauso wütend waren wie ich.
2002:  „Put your arms around me“ von Natural erscheint. Und ab dem Zeitpunkt sind meine beste Freundin und ich nicht mehr zu halten. Neben die Linkin Park- Poster, die     bereits Inventar waren, wurden die schmucken Boyband- Gesichter gehangen. Auch mein erstes Konzert sollte eines von Natural sein. Wir waren sowas von verliebt. Es gab einen großen Ringordner, in dem wir ALLES sammelten was mit der Band zu tun hatte. Meine beste Freundin verschenkte ihr Herz an Ben Bledsoe (den                                   Bassisten) und ich an Michael Johnson, den Schlagzeuger.
2003: Endlich ein neues Ärzte- Album. Vater, Tochter und beste Freundin waren voller Freude. Das Unplugged- Album wurde also aus den CD Playern geschmissen und das     neue Album eingelegt. „Deine Schuld“ hat mich nachhaltig beeindruckt.
2004: Es ist wohl im nachhinein das schlechteste Donots Album, aber es ist das erste wofür ich in den Laden gegangen bin. Zu der Zeit war ich die ersten Monate mit                   Arschnase zusammen, der da noch in Berlin wohnte. „Good Bye Routine“ und „Your way home“  fand ich ganz großartig.
2005: „American Idiot“ von Green Day hatte in diesem Jahr die Vorherrschaft in meinem CD- Player.
2006: Das zweite Album von Billy Talent ist draußen und schickt mich von einem Glücksmoment in den nächsten. Fand ich gut.
2007: Da will mir aber so gar nichts zu einfallen. War wohl kein so tolles Jahr.
2008: Umzug nach Hamburg und raus aus den Ruinen der lethargischen Landbevölkerung. Meine neue Freiheit feiere ich mit dem neuen Donots Album „Coma Chameleon“.                  Ist für mich bis heute die beste Platte der Band.

Ab hier ende ich im Wirrwarr, da alles noch zu nah ist um ein Resümee ziehen zu können. Es sei aber gesagt, dass vor meine jetzigen Lieblingsband schon vorherrschend waren. Da waren Kettcar, Donots, Muff Potter, Jupiter Jones und noch so viele mehr, die mich seitdem begleiten.
Man kann in so einer Auflistung niemandem gerecht werden. Das geht doch auch gar nicht. Darum höre ich jetzt auf und wir sehen uns in 21 Jahren nochmal und schauen mal was so geht.

Edit: Die Uli hat sich ebenfalls die Ehre gegeben: http://mauzepow.de/2011/09/05/the-music-of-my-life-%E2%80%93-der-soundtrack-meines-lebens/

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3 Kommentare zu “The music of my life – Der Soundtrack meines Lebens

  1. Hey, danke fürs mitmachen! Da sind doch einige coole Lieder dabei! An Tic Tac Toe und Die Doofen kann ich mich auch noch bildlich erinnern…

  2. […] beim Jens, von dort aus auf Larissa gekommen und nu hat´s mich erwischt!^^ Jetzt kommen meine Soundtracks meines […]

  3. So jetzt hab ich erst genau geschaut, für was für Songs du dich entschieden hast! Ich wollt nicht abgucken, daher hab ich erst selbst gewählt!^^ Tic Tac Toe fand ich auch super. Ich kann heute noch einige Lieder auswendig! *lach* Und Echt fand ich auch sehr toll! Der Kim war schon süß! ;p
    Dein Musikgeschmack hat sich doch relativ schnell festgelegt, wie ich finde. Bei mir schwankte das sehr stark. Ich höre eigentlich immer noch viel durcheinander, aber lieber etwas Rockiger! ;p

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