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Weil Liebe eben nicht alles ist.


Sie sitzen zusammen über Möbelhauskatalogen und Wohnungsanzeigen. Damals, als sie beschlossen es noch einmal zu versuchen, war seine Bedingung, dass sie zusammen ziehen würden. Denn wenn sie es nochmal probierten, dann so richtig.
Sie wälzen die Seiten im Katalog. Was ihr gefällt, gefällt ihm nicht.
„Wir haben auch nichts gemeinsam. Nicht mal Möbel können wir einstimmig aussuchen.“
„Ach naja. Wir haben doch die gleichen Hobbys.“
„Welches Hobby hast du denn? Das Zerschnetzeln von animierten Orks, kann man wohl kaum als Hobby bezeichnen.“
Daraufhin setzt er sich auf, geht ins Bad, zieht sich wortlos um und schläft auf seiner Bettseite ein.
Am nächsten morgen spricht er noch immer nicht mit ihr.
„Hey, so habe ich das gestern nicht gemeint. Wenn wir immerhin gemeinsam haben, dass wir uns lieben, ist doch alles gut. Das reicht.“
Es reicht nicht. Sie sahen sich an diesem Morgen das letzte Mal.
Er war mein Ex- Freund. Sie war ich.

Was nützt es sich gern zu haben und sich zu lieben, wenn man sonst nicht viel miteinander anfangen kann? Wenn jedes Wort falsch verstanden wird und man sich erklären muss? Wenn der eine sich verliert und immer mehr wie der andere wird?
In so einem Fall trennt man sich auch nicht, weil man sich nicht mehr mag. Man findet es vernünftig. Eine Kopftrennung. Das Herz macht da nicht mit.

„Es ist nicht schlimm, wenn man sich trennt. Schlimm ist, wenn man sich noch liebt.“ Olli Schulz

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