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Literatur im Januar


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Tschick – Wolfgang Herrndorf

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„Mutter in der Entzugsklinik, Vater mit Assistentin auf Geschäftsreise: Maik Klingenberg wird die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa verbringen. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Asi-Hochhäuser in Hellersdorf, hat es von der Förderschule irgendwie bis aufs Gymnasium geschafft und wirkt doch nicht gerade wie das Musterbeispiel der Integration. Außerdem hat er einen geklauten Wagen zur Hand. Und damit beginnt eine Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende deutsche Provinz, unvergesslich wie die Flussfahrt von Tom Sawyer und Huck Finn“
Klappentext

Nicht der beste Roadtrip- Roman, den ich je laß. Dem Ganzen fehlt es an Tempo. Trotzdem ist kein Rotz. Es ist einfach nur etwas blass. Man kann es lesen, muss aber auch nicht. Es ist so eines der Bücher, die man schnell wieder vergisst. Es wird Zeit, dass ich lerne, Bücher aus der Hand zu legen, die mich langweilen.

Die Vermessung der Welt – Daniel Kehlmann 

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„Gegen Ende des 18. Jahrhunderts machen sich zwei junge Deutsche an die Vermessung der Welt. Der eine, Alexander von Humboldt, kämpft sich durch Urwald und Steppe, befährt den Orinoko, kostet Gifte, zählt Kopfläuse, kriecht in Erdlöcher, besteigt Vulkane und begegnet Seeungeheuern und Menschenfressern. Der andere, der Mathematiker und Astronom Carl Friedrich Gauß, der sein Leben nicht ohne Frauen verbringen kann und doch in der Hochzeitsnacht aus dem Bett springt, um eine Formel zu notieren – er beweist auch im heimischen Göttingen, dass der Raum sich krümmt. Alt, berühmt und ein wenig sonderbar geworden, treffen sich die beiden 1828 in Berlin.“
Klappentext

Ja, toll geschrieben, tolle Abenteuer, aber wo zum Teufel bleibt die Action?
Ein Buch, komplett in indirekter Rede verfasst, begegnet einem nicht oft und nicht so gut. Man hat das Gefühl mit den Abenteurern im Boot oder mit dem verschrobenen Mathematiker in der Kutsche zu sitzen. Man hat aber auch das Gefühl, dass die Welt zum Gähnen langsam und langweilig ist, weil wirklich Spannung so nicht aufkommen kann. Abartiger Sex oder wenigstens eine Leiche hätten dem Buch gut getan.

Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry – Rachel Joyce

jkj

„Eigentlich wollte er nur zum Briefkasten. Dann geht er 1000 Kilometer zu Fuß.
Ein unvergesslicher Roman, der die ganze Welt erobert.
»Ich bin auf dem Weg. Du musst nur durchhalten. Ich werde Dich retten, Du wirst schon sehen. Ich werde laufen, und Du wirst leben.« Harold Fry will nur kurz einen Brief einwerfen an seine frühere Kollegin Queenie Hennessy, die im Sterben liegt. Doch dann läuft er am Briefkasten vorbei und auch am Postamt, aus der Stadt hinaus und immer weiter, 87 Tage, 1000 Kilometer. Zu Fuß von Südengland bis an die schottische Grenze zu Queenies Hospiz. Eine Reise, die er jeden Tag neu beginnen muss. Für Queenie. Für seine Frau Maureen. Für seinen Sohn David. Für sich selbst. Und für uns alle.Ein ganz außergewöhnlicher und tief berührender Roman – über Geheimnisse, besondere Momente und zufällige Begegnungen, die uns von Grund auf verändern. Über Tapferkeit und Betrug, Liebe und Loyalität und ein ganz unscheinbares Paar Segelschuhe.“
Klappentext

Wie großartig dieses Buch ist. Harold macht genau das, was wir alle doch irgendwann mal machen wollten. Er läuft einfach los. So wie er ist. Eigentlich will er nur einen Brief zum Briefkasten bringen und plötzlich befindet er sich auf einer Reise durch England. Ich will, dass es nie zu Ende geht. Und ich will jetzt loslaufen.
Manchmal driftet Rachel Joyce in esoterische Sphären ab. Sie will uns alle vom Pilgern überzeugen, aber wir bleiben hart!

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