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Georg auf Liedern und der Eisbär


Als Klassenclown hat man es bisweilen schwer. Man versteht immer Spaß und liebt die Anerkennung,  das Lachen der anderen. Keine Vorlage wird ausgelassen.
Dann kommt der wichtige Vortrag vor der Klasse,  der über deine Note entscheiden soll und keiner nimmt dich ernst, denn was aus dir wird, ist uninteressant. Sie wollen dich in Action sehen. Und schmeißen ein Stichwort nach dem anderen rein. Und du kannst gar nicht anders, als darauf einzugehen.

Schlimm genug, wenn das in der Schule passiert. Schlimmer, wenn du vor Medienvertretern stehst und ein Showcase abhalten sollst.
So heute geschehen bei Georg
auf Liedern.
Ich stehe hinten neben einem weisshaarigen Mann im Sakko, der seiner Begleitung versichert, dass Singer- Songwriter schon wieder wieder so out of time sind.
Ein großes Hallo, denn dem Georg seine alten Schulfreunde sind da und es passiert wie im Referat. Es wird gequatscht, reingerufen und er will nicht der Arsch sein, der seine alten Freunde vor den Kopf stößt. Schwierige Situation. Auf der einen Seite das Bad im Gelächter und im „Du hast dich nicht verändert“ Aber eigentlich muss er alle Anzugmenschen überzeugen.
In der Haut will man nicht stecken.

Ich hoffe, die die was zu sagen haben wollen,  haben das ebenfalls so verstanden. Denn der Typ da vorne kann noch so viel mehr.

Ich spiele keine tragende Rolle in dem hochglanzpolierten Musikgeschäft , aber ich werde die erste sein, die ein Georg auf Liedern- Gesicht auf dem T- Shirt trägt. Weil ich das knorke fand.

Spaß ist so viel besser, als eine Spalte in der Spex!

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